Nach Abschluss des Master „FILM – Innovation und Ko-Kreation für gesellschaftlichen Wandel“ im August 2025 durfte ich mit meinem talentierten Team den fiktionalen Kurzfilm „MEINE MARIE“ dieses Jahr endlich fertigstellen. Die letzten Monate waren geprägt von intensiven Arbeitsphasen, inhaltlichen Diskussionen und kreativen Prozessen. Nach Beendigung des Filmschnitts und dem damit einhergehenden „Picture Lock“ haben wir dem Film mit passendem Color Grading, Filmscore und feinfühligem Sound Design den letzten Schliff verpasst.
Filmstills








Synopsis
Joe ist ein einsamer Mitarbeiter eines Fundbüros und findet nur in Online-Foren der Incel-Community sozialen Anschluss, wo Frauenhass und Frust einen toxischen Nährboden bilden. Als eine Schaufensterpuppe in seinem Büro auftaucht, projiziert er all seine Sehnsüchte auf sie. Die Puppe wird zu seiner „perfekten“ Gefährtin – die perfekte Frau, die ihm zuhört und keine Widerworte geben kann. Doch die Illusion kippt, als verdrängte Wut und Einsamkeit in einer tragischen Eskalation münden.
Trailer
Ausblick
Ich hoffe, dass wir mit dem Kurzfilm „MEINE MARIE“ 2026/2027 Festival-Premiere feiern und durch den Film viele Diskussionen über toxische Männlichkeit und radikale Internet-Foren entstehen können. Es ist wichtig darüber zu sprechen wie „Männer“ in unserer Gesellschaft sozialisiert und geformt werden und welche Auswirkungen das hat. Wie sollen wir in Zukunft Geschichten über Männer erzählen? Wie kann das binäre System „Mann-Frau“ überwunden werden?
Auch das Thema „Einsamkeit“ spielt dabei eine große Rolle. Wie können wir in unserer Gegenwart Gemeinschaft finden, während Individualisierung, Kapitalismus und digitale „soziale“ Medien uns teilweise vereinsamen lassen? Wo liegen vielleicht auch Chancen in digitalen Welten?
Behind The Scenes
Großer Dank gilt unserem tollen Team, ohne das dieser Film überhaupt nicht hätte entstehen können. Mit einem kleinen Einblick hinter die Kulissen wird sichtbar, wie viel Arbeit hier in jedem Detail steckt:












